Nachbarschaftshilfe im Bereich des Marktes Werneck

Nachbarschaftshilfe geht an den Start
 
Die „Nachbarschaftshilfe Miteinander-Füreinander im Markt Werneck“ ging am 10.10.2017 offiziell an den Start. Das Kooperationsprojekt der drei Kirchengemeinden und des Marktes Werneck wurde durch die Unterschrift des Kooperationsvertrages besiegelt. 

Hierzu trafen sich Pfarrerin Hermine Wieker, Frau Bürgermeisterin Edeltraud Baumgartl, Pater Dr. Vincent Moolan Kurian und Pfarrer Dariusz Kruszynski im Rathaus.
 
Vor dem Hintergrund der demografischen und strukturellen Veränderungen gewinnen wohnortnahe und alltagspraktische Unterstützungsangebote für ältere Menschen zunehmend an Bedeutung. Bürgerschaftlich engagierte Nachbarschaftshilfen können wesentlich zum Verbleib in der eigenen Häuslichkeit und zum Erhalt von Sozialkontakten beitragen. Im Vordergrund steht immer bürgerschaftliches Engagement und somit Hilfe von und für Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde. In der Pfarreiengemeinschaft Hl. Sebastian, die die Ortsteile Essleben, Mühlhausen, Schraudenbach und Zeuzleben umfasst, unterstützen engagierte Helferkreise schon seit Jahren Menschen, die Hilfe oder Ansprache benötigen. Für die übrigen Ortschaften fehlt eine solche Einrichtung. 
 
Aus diesem Grund schuf der Markt Werneck eine Koordinationsstelle für alle 13 Ortsteile im Rathaus, bei der die Fäden des Projektes zusammenlaufen. Frau Tanja Müller ist dienstags und freitags von 8 bis 12 Uhr und donnerstags von 13:30 bis 17:30 Uhr im Rathaus für alle Fragen rund um die Nachbarschaftshilfe zu erreichen. 
 
Im ersten Schritt entschieden die Kooperationspartner, eine Anschubfinanzierung beim Bayerischen Sozialministerium in Höhe von 10.000 Euro zu beantragen. Das Konzept überzeugte und sichert die Finanzierung der Nachbarschaftshilfe für die ersten zwei Jahre. Spenden und weitere finanzielle Unterstützungen sollen helfen, das Projekt langfristig zu sichern. 
 
Die Palette der Aktivitäten soll unter anderem Besuchsdienste, Fahr- und Begleitdienste, Unterstützung beim Einkauf, Hilfe im Garten oder Trauerbegleitung umfassen. Klar ist aber auch, dass die Nachbarschaftshilfe weder den ambulanten Pflegedienst ersetzt noch Dienstleistungen übernimmt, die gewerbliche Dienstleister übernehmen. Doch es bedarf natürlich erst der ehrenamtlichen Helfer um dies in die Tat umzusetzen. Alle, die sich ein Engagement auf diesem Gebiet vorstellen können, sind zu einer Informationsveranstaltung am 20.11.2017 um 19:30 Uhr ins neue katholische Pfarrzentrum in Werneck eingeladen. Anmeldungen und weitere Infos gibt es auch bei Frau Tanja Müller unter der 09722-220 oder per Email an Tanja.Mueller@werneck.de.