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Ohne Maden durch den Sommer


25.06.2010

Hier ein paar Tips der Abfallberatung:

  • Sinnvoll ist es, die Fliegen bereits an der Eiablage zu hindern. Lassen Sie deshalb Lebensmittel (vor allem solche, die tierisches Eiweiß enthalten) nicht offen rumstehen.
  • Wickeln Sie Küchenabfälle wie gekochte Speisen, Fleisch- und Knochenreste in Papier ein oder verwenden Sie Papiertüten.
  • Halten Sie den Sammeleimer in der Küche und die Biotonne geschlossen.
  • Stellen Sie die Biotonne wenn möglich in den Schatten.
  • Geben Sie nach jeder Entleerung geknülltes Papier auf den Boden der Biotonne. Das saugt Feuchtigkeit auf und erschwert daher die Lebensbedingungen für Insekten.
  • Halten Sie den Deckelrand der Biotonne möglichst sauber. Er kann sonst evt. ein bevorzugter Eiablageplatz werden.
  • Nutzen Sie trockene Gartenabfälle wie z. B. angewelkten Rasenschnitt oder Kartonteile zum Abdecken der Bioabfälle in der Tonne.

Treten trotz aller vorbeugenden Maßnahmen Maden auf, muß man nicht in Panik geraten. Die Maden sind nicht gefährlich für die Gesundheit. Abgesehen vom unangenehmen Anblick ist nichts von den weißen Tierchen zu befürchten. Nach einigen Tagen verkriechen sie sich und verpuppen sich im Biomüll.

Wenn jedoch die "Plage" überhand nimmt, hilft das Einstreuen von Branntkalk in die Biotonne. Branntkalk wirkt zusammen mit Wasser ätzend, deshalb  Vorsicht bei der Anwendung!
Kalk bindet Wasser und entzieht daher den Maden die lebensnotwendige Feuchtigkeit.
Auch Gesteinsmehl  ist bei Madenbefall hilfreich!
Diese beiden Mittel helfen wirksam gegen die Maden, ohne dem Biomüll zu schaden. Zu kaufen sind sie im Baumarkt, im Baustoffhandel oder im Gartencenter.

Von allen anderen "Hilfsmitteln" wie Desinfektionsmitteln u. ä. muß abgeraten werden.

Noch Fragen? Die Abfallberatung, Tel. 09721 / 55-546, hilft gerne weiter.

 



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